Montag, 14. Januar 2008

Erste Bilder - jetzt mit richtigem Link!

Unter http://fotoalbum.web.de/gast/bildungsfreiheit/Familie_Neubronner habe ich die ersten Bilder unserer Reise online gestellt. Immerhin habe ich inzwischen gelernt, die Tastatur umzustellen, und kann wieder Sz und Umlaute schreiben. Auch mit dem Bus bewegen wir uns täglich geübter. Die Kinder lernen fleißig Spanisch, indem sie jedes Ladenschild studieren, sich gegenseitig abfragen - dass alle Oberflächen auf dem Computer in Spanisch sind, ist da sehr förderlich, so merkt man sich schnell, dass cancelar Abbrechen heißt, inicio Start und Artrás zurück...

Kommentare:

Gigi hat gesagt…

Hola und ein herzliches Willkommen in Spanien.
Ich habe gerade bei Stern TV einen Bericht über dieses Thema gehört und möchte Ihnen gratulieren für diesen Schritt! Dass das Schulsystem in Deutschland im argen liegt ist nicht von der Hand zu weisen, und deshalb kann ich Ihre Idee, die Kinder zu Hause zu unterrichten, nur unterstützen.
Es gibt kein Land, in dem es so viele Ge- und Verbote gibt. Es geht schon lange nicht mehr um die Sache selbst, jetzt geht es um die Macht. Und diese Tatsache macht mich wütend und traurig. Doch Sie stellen sich dem Gegenüber und zeigen ihnen Grenzen, die sie bereits überschritten haben. Ich wünsche mir, dass ganz viele Eltern nun den Mut dazu haben aufzustehen und Ihnen gleich zu tun, denn nur so kann etwas bewegt werden.
Licht, Liebe und Leben
Gigi aus Spanien

Anonym hat gesagt…

Nach der Sendung mit Herrn Jauch komme ich nicht umhin, meine Meinung über die Art und Weise Ihres „Kampfes“ für freies Lernen hier zu sagen.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie sich ein richtiger Hartz IV Empfänger fühlen muß, wenn öffentlich eine Familie die ein eigenes Haus sowie ein schickes Auto besitzt und nach den Fernsehbildern nicht gerade in ärmlichen Verhältnissen lebt, plötzlich auf den Gedanken kommt, den Staat mit seiner sozialen Seite in Anspruch zu nehmen, den sie auf anderer Seite mit allen Mitteln bekämpft. So etwas kann ein wirklich Bedürftiger nicht verstehen. Wenn das was Millionen von Familien in Deutschland akzeptieren nicht mit Ihren elitären Vorstellungen übereinstimmt, gehen Sie doch in die Länder in denen Sie meinen besser aufgehoben zu sein und machen sie nicht einen auf Mitleid. Sie schieben die Kinder doch nur vor, um sich und Ihr Unternehmen in die Schlagzeilen zu bringen. Sie erziehen ihre Kinder zu Menschen, die so nie lernen werden sich Problemen zu stellen. Was sollen Ihre Kinder denn machen, wenn sie mal in eine Ausbildung gehen werden, oder machen Sie das dann auch. Es währe ja so bequem, bei Mama und Papa den Doktortitel zu erwerben. Warum nicht gleich einen Shop für Ausbildungsnachweise und Zeugnisse ? Mit welchem Recht nehmen Sie eigentlich für sich in Anspruch etwas „besseres“ zu sein als die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung. Verkaufen sie ihr Haus und ihren Verlag, nehmen eine normale Beschäftigung auf, gehen dann mit dem erlösten Geld in die Politik und kämpfen dort für ihre Ideen. Dann fallen sie wenigsten nicht der Allgemeinheit zu Lasten, denn dort gibt es genügend wirklich Bedürftige die nicht von einer Umverteilung der eigenen Schulden über Hartz IV reden können.
Hoffentlich wird der Antrag auf Hartz IV nicht genehmigt.

Anonym hat gesagt…

@ anonym: Ein eigenes (bescheidenes) Häuschen (hier: 90 qm) zu besitzen oder abzuzahlen und das Eigentum eines angemessenen KFZ schließt den Bezug von Hartz IV KEINESFALLS aus.
Ich vermute zudem, dass es in Fam. Neubronners Haushalt keine der vielen Wohlstandskinderspielzeuge gibt, die überpoportional häufig in den Kinderzimmern von "Unterschichtfamilien" so anzutreffen sind.
Zudem musste Fam. N. nur deshalb Hartz IV beantragen, weil sie durch Konteneinfrierung und Zwangsgeld praktisch berufsunfähig und mittellos gemacht wurden.

Was Homeschooling und nachfolgende Ausbildung und Studium angeht: Lesen Sie sich erstmal schlau. Homeschooler haben ARBEITEN gelernt!

Lena

Dagmar Neubronner hat gesagt…

Zum Thema Hartz IV: Diesen Antrag haben wir gestellt, als die Behörde unsere sämtlichen Konten total eingefroren und damit auch unsere Firma blockiert hatte - für Freiberufler gibt es nämlich keinen Pfändungsfreibetrag, und selbst die Gas- und Stromrechnungen konnten nicht abgebucht werden. 6 Tage später hat die Behörde, eventuell unter dem Eindruck der öffentlichen Empörung, die Kontensperrung aufgehoben.
In jedem Fall gilt: Wenn wir Hartz IV bekommen hätten, wäre das nur ein Kreislauf gewesen, die Behörde hätte uns auf der einen Seite Tausende Zwangsgelder weggenommen und auf der anderen Seite per Hartz IV dafür gesorgt, dass wir nicht verhungern.
Unser Auto ist übrigens 10 Jahre alt, es war im stern-tv Beitrag nur frischgewaschen.

Dagmar Neubronner hat gesagt…

Gigi, wo bist du denn in Spanien? Schick mir doch eine Mail an bildungsfreiheit@web.de