Sonntag, 6. Januar 2008

Morgen geht's los

Morgen verlassen wir also unsere Stadt. Am meisten Probleme macht es uns, unseren Kater zurückzulassen, denn es hat erst Sinn, ihn nachzuholen, wenn wir uns an einem neuen Ort wirklich fest etabliert haben. Ansonsten sind die Kinder aufgeregt und zappelig, wir erschöpft.

Vorgestern sagte Thomas: "Papa, frag mich mal ab, ich kann jetzt alle europäischen Hauptstädte, auch Estland Lettland und Litauen!" Einfach so, aus Spaß, und die Flaggen ("Mama!! Das heißt nicht Fahnen! Das heißt Flaggen!") hat er gleich mit gelernt. Moritz kann das schon längst und liebt es jetzt, sich von Thomas weltweit Hauptstädte abfragen zu lassen.
Wir kriegen sehr viele liebe Emails, Anrufe und Unterstützung. Die Koffer sind gepackt, alles hier soweit geregelt.

Bundesweit schreiten jetzt Behörden zur Sorgerechtseinschränkung, wir sind nicht die einzigen, die das Land verlassen. Gestern erfuhren wir von einer (ansonsten unbescholtenen, ihre Kinder seit 2002 selbst unterrichtenden) Familie in Baden-Württemberg, der das Sorgerecht ohne Anhörung eingeschränkt wurde, obwohl Mutter und Kinder bereits abgemeldet waren. Der Vater hatte schon seinen langjährigen Arbeitsplatz als Altenpfleger gekündigt und war in England auf Wohnungssuche, die Mutter nur deswegen noch in Deutschland, weil ein Kind im Krankenhaus lag. Die Familie hat jetzt überstürzt, man muss wirklich schon von Flucht sprechen, das Kind aus dem Krankenhaus geholt und das Land verlassen. In einem anderen Fall, wo plötzlich Sorgerechtseinschränkung drohte, hat sich die Mutter entschlossen, ihre Kinder jetzt notgedrungen wieder zur Schule zu schicken - es kann nicht jeder mal eben ins Ausland, gerade für Alleinerziehende ist es schwierig. Unter den Familien kursieren Tipps über die Einwanderungsbedingungen in den verschiedenen Ländern, über Homeschool-Regelungen, bereits emigrierte Familien bieten hilfreiche Tipps und Unterkunft für ein paar Tage an – wenn ich es nicht selbst erleben würde, würde ich nicht glauben, dass sich dies in Deutschland abspielt, Bundesrepublik, Hort der Freiheit und Demokratie.

Die antragstellenden Behörden und bewilligenden Richter beziehen sich ausdrücklich auf das BGH-Urteil (siehe meinen früheren Blog ), nach dem „beharrliche“ Verletzung der Schulpflicht einen Missbrauch des Sorgerechts darstellen kann. Das ist schon starker Tobak, der offensichtlich gezielt nicht gegen die verwahrlosten „Schulschwänzer“ gerichtet ist, sondern gegen die Freilerner.

Wenn wir nicht mit eigenen Augen sehen würden, wie gut es unseren Kindern geht, und ständig Rückmeldungen erhalten würden, wie auffällig freundlich, rücksichtsvoll und „aufgeweckt“ unsere Kinder wirken und wie erstaunlich ihr Allgemeinwissen du ihre Ausdrucksfähigkeit seien, wenn wir nicht so viele unterstützende Mails und Berichte aus dem Ausland bekämen und wüssten, wie viele Millionen mit wie großem Erfolg so leben und lernen, kämen uns jetzt sicher manchmal Zweifel, ob wir nicht doch völlig spinnen. Es saß so tief, das Gefühl „Vater Staat hat immer recht und sorgt bestens für uns“.

Kommentare:

Gurgi hat gesagt…

Liebe Familie Neubronner!
Ich wünsche Ihnen für Ihren Neustart
in England alles, alles Gute.
Liebe Grüsse, Sabine

(Auf meinem Blog habe ich einen kleinen Beitrag über Sie geschrieben.)

lisa hat gesagt…

hey daggi :D
ich bin's, lisa aus aach :D
ihr wandert also echt aus?????? warum habt ihr denn nie was erzählt??
hehe echt cool xD
viel glück und spass dann ;)

susanne hat gesagt…

hallo ihr lieben,
wünsche euch alles gute für den neustart und hoffe, ihr meldet euch, wenn ihr - wo auch immer - angekommen seid!
und dann bitte ausführlich berichten!
;)
jetzt erstmal eine dicke - etwas verschneite - umarmung
susanne - falls ihr mehrere kennt - aus aach

Chili hat gesagt…

Liebe Neubronners,

alles alles Gute für die Reise - auch im übertragenen Sinne.
Meldet euch, von wo immer Ihr in Freiheit angelangt seid.

Manja hat gesagt…

aktuelle Weiterleitung:

Sehr geehrter Damen und Herren,

vor zweitausend Jahren, so erzählt es zumindest die Weihnachtsgeschichte, mussten zwei Menschen mit ihrem Kind flüchten, weil sie um das Leben ihres Sohnes fürchten mussten. Schon zuvor hatte man ihnen die Zuflucht in Wärme und Schutz einer Herberge verweigert. Das Wohl des Kindes war das Einzige was die Eltern wollten. sie flüchteten, überlebten, und konnten ihrem Sohn die Erziehung und Bildung geben die ihm zustand.

Wir können nicht behaupten, dass die Geschichte wahr ist, doch werden wir nach bestem Wissen und Gewissen, von einer Partei regiert, die die christlichen Werte so hoch ansetzt, dass sie sich christlich demokratisch nennt. Der andere Part, zu denen auch ich mich zähle, nennt sich sozial demokratisch.

Derzeit sind beide sehr sozial kritisch, wollen das Wohl des Kindes stärken, mehr Kinder in Deutschland haben, Familienfreundlich sein, für die beste Bildung sorgen usw.

Im unten stehenden Fall, wird weder christlich noch sozial gehandelt und wieder muss eine Familie fliehen.

Sie will das Wohl ihrer Kinder nicht gefährden, will sie bilden und erziehen, wie es unser Gesetz vorsieht.
Den Eltern obliegt die Bildung und Erziehung, der Staat hat sich zur Aufgabe gemacht dies zu überwachen.

Sicher, es gibt verwahrloste Kinder, Opfer von Armut und Gewalt und ja, wir müssen dringend etwas dagegen unternehmen.

Aber - wir dürfen als demokratischer Staat nicht wegsehen wenn der Staat Fehler macht und seine Gesetze zur eigenen Einfachheit auslegt.

Denn genau das passiert:
Statt in der Familie zu helfen, werden Kinder entzogen und leiden oft noch mehr als vorher (auch hier sei klar, gibt es ebenso andere Fälle).
Statt zu überlegen, warum in allen anderen EU Ländern teilweise bessere Bildungsergebnisse erzielt werden, warum andere Staaten es schaffen, die Bildung unter Aufsicht den Eltern zu überlassen, werden die Kinder entzogen und weggesperrt.
Oder ganze Familien zerstört, vertrieben und diese Tatsache verheimlicht.

Frau Merkel hat uns aufgefordert hinzusehen: gut - genau das machen wir.
Familien die sich wirklich um das Wohl ihrer und anderer Kinder sorgen.

Jeder sollte nicht nur die Wahl haben am Ort seiner Wahl zu leben, sondern auch die Wahl haben sich nach bester Möglichkeit individuell zu bilden. Es ist nicht sozial ungerecht wenn jemand besser gebildet ist, aber es ist ungerecht wenn ihm diese Möglichkeit entzogen wird!

Deutschland braucht so dringend Fachleute, so dringend Kinder, so dringend gute Bildungschancen und doch muss hier nicht nur eine Familie im Jahr 2008 fliehen.

Fliehen, weil sie ihre Kinder so sehr lieben, dass sie ihre Elternpflicht, der Erziehung und der Bildung auch nachkommen möchten.
Es gibt keinen einzigen Grund der rechtfertigen sollte, warum die Kinder Freunde, bekannte Umgebung, ihr geliebtes Zuhause und ihre Heimatsprache aufgeben sollen, nur weil sie von ihren Eltern gebildet werden wollen. Es gibt keinen Grund der rechtfertigt warum die Existenz der Familie zerstört werden soll, da sie beide gute und gerne Bürger der Bundesrepublik Deutschland sind.
Es gibt keinen Grund warum wir als demokratisches Volk zulassen sollten, dass die von uns durch Wahlen bestätigten Oberhäupter Deutschlands eine Familie zur Flucht zwingen, weil sie sich angeblich nicht in laufende Verfahren einmischen dürfen, doch sehr wohl die Möglichkeit und das Recht zu besseren Gesetzen hätten.

Wer regiert uns? Wer sieht weg? Diese Fragen werden in den Nachbarländern aufkommen, welche herzlich einladen, dass Familien wie Neubronners zu ihnen kommen um dort Kindern bessere Bildungschancen zu geben.
Die Bremer Familie Neubronner hat verdient hier bleiben zu dürfen, hat keine Fehler gemacht außer fortschrittlich und europäisch zu handeln, hat sich an die Menschenrechte gehalten und gefährdet niemanden in der Öffentlichkeit,was vielleicht einzig rechtfertigen würde Familien aus unserem Land zu vertreiben.
Jedes Gesetz ist auslegbar, und jedes Urteil ist eben menschlich nicht unfehlbar.

Für Sie oder Mitglieder unsrer Regierung wäre es ein Leichtes einzugreifen und zum Wohl der Kinder zu handeln, indem sie hier bleiben können und eine EUROPAWEITE ANERKANNTE BILDUNG zu Hause erhalten. Sicher auch gerne unter Aufsicht des Staates - wir alle, ich spreche von uns als Bürgern und Familien in Deutschland, helfen bei der Lösungssuche gerne mit. Damit wir zum Wohl unsrer Kinder eine HINSEH- Gesellschaft werden.

Ich werde davon ausgehen, dass Sie meine Zeilen und die Presseerklärung lesen werden und bitte Sie höflichst um eine Antwort, wieso Familie Neubronner nicht weitermachen kann wie bisher.

Gerne stehen wir alle, die hinter Familie Neubronner stehen zu direkten Gesprächen für Sie bereit. Wir laden Sie ein mit uns darüber zu reden und uns als Volk ernst zu nehmen. Wir sehen nicht weg! Wir kommen nur nicht zu Wort! Vielleicht lässt sich dies ändern.

Mit freundlichen Grüßen

Corinna Fischer

Heim-und Jugenderzieherin
Neugasse 13
91541 Rothenburg o. d. Tauber
09861-8739292
falumafischer@t-online.de

Anonym hat gesagt…

Liebe Familie Neubronner,
wir haben euren Weg seit Stern-TV und über die mails des bvnl mitverfolgt und fühlen uns sehr verbunden - Ihr seid eine sehr sympathische Familie! Eigentlich braucht unser Land Eltern wie euch, die ihre Kinder kraftvoll unterstützen, sie Ernst nehmen in ihren Belangen und auf ihre Bedürfnisse eingehen! Wir finden eure Hartnäckigkeit und euer Vorgehen sehr konsequent, mutig und richtig. Alles Gute und viel Kraft für die Zukunft! Wir freuen uns über weitere Berichte! (Wer weiß, vielleicht treffen wir uns eines Tages in England wieder?)
Herzlichst,
Familie Rudzki

Anonym hat gesagt…

Meine liebe Familie Neubronner,

Wißt Ihr eigentlich was Ihr Euren Kindern antut ? Ihr nehmt Ihnen so viel.....ist Euch das eigentlich bewußt ?

Ich hoffe, Ihr kommt endlich zur Einsicht und laßt Eure Kinder normale Kinder sein

Maggy aus Bremen

Chili hat gesagt…

Liebe Maggy,

das ist so ein Pauschal-Standard-Argument von Menschen, die sich noch nie wirklich mit dem Thema "Homeschooling" auseinander gesetzt haben. WAS genau nehmen Neubronners ihren Kindern denn?
Ist irgendjemand von uns Erwachsenen unglaublich gern zur Schule gegangen und hat sehnsüchtige Erinnerungen daran?

Umfragen unter internatinalen Homeschoolern - ja, denn es ist nahezu ÜBERALL erlaubt und bei uns nur deswegen nicht, weil vor 70 Jahren jemand meinte, Kinder gehörten unter die Aufischt des Staates - zeigen, dass die ehemailgen Homeschool-Kinder im Durchschnitt als Erwachsene glücklicher und zufriedener sind.

Nehmt ihnen diese Chance bitte bitte nicht, liebe Neubronners! :-)
Viel Freude in Freiheit auf den Kanaren und dann wo immer sonst!

Chili hat gesagt…

http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,527400,00.html

Auch hübsch.

Anonym hat gesagt…

Liebe Maggy aus Bremen.

Was nehmen sie denn ihren Kindern.
Ich glaube wir sind alle wirklich sehr gespannt auf diese Erleuchtung.
Für Belege und Studien sind wir auch jederzeit dankbar.
Seien Sie auf jeden Fall konstruktiv, und machen sie nicht einfach Vorwürfe.
Liebe Grüße und auf Ihren konstruktiven Input gespannt !

Anonym hat gesagt…

Maggy aus Bremen,

Die Neubronners nehmen ihren Kindern nichts weg. Diese Entscheidung ist die Entscheidung der Kinder. Lies den Blog ein bisschen genauer. Die Jungs sind nur zur Schule gegangen, um die Zwangsgelder zu entweichen. Nach 10 Tage sagte Moritz, er werde nie wieder unter Zwang in die Schule gehen.

Nein es sind nicht die Eltern, die den Kindern was entnehmen, sondern die Bremer Schulsenatorin und ihre Behörde.

Rina aus Irland (aber manchmal auch in Bremen)

Anonym hat gesagt…

man muss dazu aber auch sagen dass wahrscheinlich keiner von euch die familie persönlihc kennt..so wie die kinder bei sternTV und co gewirkt haben, haben die kinder meiner meinung nach nicht wirklich selbst ein problem mit der schule gehabt, sondern einfach nur von ihren eltern so lange eingebläut bekommen dass schule scheiße is, dass sie nun shcon selbst daran glauben. und wie sollten sie sich auch selbst eine andere "neutrale" meinung gebildet haben? wenn man sozial völlig abgekoppelt wird (abgesehen von vielleicht 40 tagen die sie in der schule waren)...
was sind eigentlich die berufswünsche der kinder? den verlag der eltern übernehmen? was anderes kennen sie ja womöglich nicht..

Anitz hat gesagt…

Hallo,

ich habe das Gefühl, Frau Neubronner würde sagen, sie versteht Frau Maggi aus Bremen. Ich schätze, Frau Neubronner ist auch durch eine Phase des "Um Gottes Willen Kind, wo soll das hin?" und "Ob das gut geht?".

Ich für mich kann sagen, daß ich auch so gedacht habe. Aber letzten Endes tragen sie die Verantwortung, und das tun sie. Wieviele Eltern tun dies nicht? Selbst wenn diese Kinder eine eingeschränkte Berufslaufbahn haben, wegen dieser Geschichte (und wenn das Recht zum Homeschooling nicht kommt, dann haben sie wirklich wenige Chancen hier in Deutschland), schätze ich, daß die Eltern bzw. die Familie selbst nach Lösungen suchen wird.

Jedenfalls, finde ich, hat die Familie einen riesen Schritt in Mündigkeit genommen, welches sehr wenige hier tun. Sie nehmen ihr Leben ernst. Sie haben eine Überzeugung und handeln danach.

Leider gibt es gesellschaftlich gesehen wenig Unterstützung für Eltern, die sich verstärkt und intensiv um ihre Kinder kümmern... unabhängig davon, ob ihre Kinder öffentlich, privat oder zu Hause unterrichtet werden. Auch unabhängig davon, ob bzw. welche Religion man angehört.

Eigentlich zeigt Frau Maggi aus Bremen, daß sie doch mitdenkt und sich sorgen macht. Ich möchte hoffen, daß mehrere Bürger und Bürgerinnen von Frau Maggi etwas abschneiden. Die Schlussfolgerung, dass die Kinder wie sie jetzt leben nicht normale Kinder oder ein normales Kindheit erleben dürfen, teile ich nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.

Das Buch: The Teenage Liberation Handbook, das habe ich vor 3 oder 4 Jahren gelesen. Es war mir etwas zu liberal und hat bei mir etwas Angst hervorgerufen. Und dennoch, wenn man es liest (jetzt oder demnächst auf deutsch), dann kann man schon einiges deutlich anders verstehen.

Und wer dieses Buch nicht erwerben/lesen möchte, der könnte an die Naturvölker z.B. Afikas lernen: nicht alles ist Lebensfähig/Funktionsfähig, was nur in einer Schule gelernt hat. Auf eine Insel östlich von Indien flohen die Naturvölker rechtzeitig als der Tsunami kam, nicht weil sie etwa eine Frühwarnsystem hatten, sondern weil sie es gewöhnt waren, die Tiere zu beobachten und mit ihnen in Einklang zu leben. Als die Tiere sich alle zurück zogen zu höheren Gegenden, wusste das Volk, dass etwas nicht stimmt und sind die Tiere nachgegangen. Ich will nur sagen, ich glaube der Mensch ist eigentlich in der Lage ziemlich vielseitig zu sein. Er ist auch in der Lage ganz anders zu lernen als in 3/4 Stunden Takt.

Anitz

Martina hat gesagt…

An der Stelle hier mal einen Respekt und ein Danke. Den Homesccoolern hab ich immer eher kritisch gegenübergestanden ... aber inzwischen denke, ich, dass es mit, wie soll man es nennen? Lernzielkontrollen? Durchaus auch ein alternativer Schulweg sein kann.
Nebenbei, ich bin gerne in die Schule gefahren (und habe für "meine" Schule einen irren Weg in kauf genommen, aber auch extrem viel Glück mit meinen Lehrern gehabt).
Manchmal hoffe ich, dass das hier alles ein schlechter Scherz ist, aber ich ahne, das selbst dann wenn ich das wegstreiche, was mir zu arg erscheint, noch genug erschreckendes bleibt.
Alles alles Gute und ich hoffe mal auf ein baldiges "Willkommen zurück"

scatty hat gesagt…

An Anonym kann ich sagen, dass ich die Neubronners seit einigen Jahren sehr gut kenne. Ich habe seine Abneigung gegenüber die Schule (was seine Eltern auf diesen Weg brachte)und die Neubronners ursprüngliche Skepsis gegenüber Homeschooling mitbekommen. Ich habe gesehen, wie besonders Moritz in den 2 Jahren, in denen er zu Hause lernte, aufgeblüht hat.

MZS hat gesagt…

Liebe Skeptiker, die Söhne der Neubronners können jederzeit ein deutsches Abitur ablegen, wenn ihnen eines Tages der Sinn danach steht. Oder einen anderen Schulabschluß, wenn sie einen solchen benötigen. Das geht dann sicherlich besser ohne Bauchschmerzen durch Zwangsschule.

Welches Bild haben wir von Bildung? Glauben wir, daß Bildung nur durch die Institution Schule vermittelt werden kann? Die Betrachtung der eigenen Bildungserfahrungen vermittelt sicherlich jedem ein weniger enges Bild.