Samstag, 3. Januar 2009

kompakte, interdisziplinäre lerneinheit ... oder so

gestern hat m (13) sich innerhalb von ca. 1,5 stunden mit diesen fächern (oder besser: sachgebieten) beschäftigt: geographie, heimatkunde, geschichte, mathematik, internetrecherche, recht, geschäftsabläufe im online-b-to-c-handel. was er gemacht hat? oh, keine grosse aktion, nur eingekauft. online. ein videospiel. dem einkauf voraus gingen mehrtägige recherchen zur ermittlung von bezugsquellen & preisen. was eine grössere herausforderung war, als es vielleicht klingt, da das spiel in deutschland nicht angeboten wird. aber wer sucht, der findet. nebenbei hat m sich dabei mit den rechtlichen fragen beschäftigt: wer entscheidet, was wo verkauft wird/werden darf? und wie lassen sich solche vorgaben dann doch umgehen? ausserdem galt es, sich zwischen zwei spielen zu entscheiden - auch dies auf basis von recherchierten informationen. im wesentlichen lief es auf die entscheidung zwischen spiel a = interessantere geschichte, bessere features etc. und spiel b = nicht so spannend, aber bessere möglichkeiten, online mit anderen zusammen zu spielen hinaus. nach der entscheidung (für a) dann also der einkauf.
  • anlegen eines kundenkontos. hierbei musste u.a. das bundesland angegeben werden. was uns zum thema der bundesländer, was ist das, wo ist der unterschied zu den bundesstaaten der usa, wieso ist in unserem fall das bundesland gleich der stadt, in der wir leben, was ist ein stadtstaat, hansestädte, die hanse ... führte.
  • artikel in den warenkorb legen, zur kasse gehen
  • auswahl der versand- und der zahlweise. abwägung der vor- und nachteile von vorkasse/überweisung vs paypal. paypal kostet einen prozentual berechneten aufschlag. müssen wir erstmal rechnen, um zu gucken, ob das budget dafür reicht. prozentrechnung also. ich skizziere das system und die rechenschritte kurz auf einem zettel. alles klar, system verstanden. preis berechnet. m entscheidet sich für paypal. im nächsten schritt des bestellvorgangs erfahren wir, dass wir uns die rechnerei hätten sparen können, da das shopsystem das natürlich auch errechnet. allerdings kommt es zu einem anderen ergebnis als wir. aber das klärt sich schnell - wir haben die versandkosten mitgerechnet. was uns auch logischer erscheint, aber was soll's.
  • bestellvorgang abschliessen - und nun beginnt das warten :)

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