Sonntag, 12. Dezember 2010

Mitmachen! Deutsche Freilerner Studie

An alle Familien, die Bildung zu Hause betreiben

um den bekannten Vorurteilen in Bezug auf das Lernen zu Hause etwas
entgegenzustellen, habe ich mich entschlossen, eine Studie über das Lernen
und die Erfahrungen mit dem Lernen zu Hause durchzuführen.
Es gibt schon eine Vielzahl an Studien über Kinder, die zu Hause lernen, vor
allem aus den USA, Großbritannien und wenige weitere auch aus anderen
europäischen Ländern. In Gesprächen mit Behörden und bei
Gerichtsverhandlungen werden diese Studien meist nicht ernst genommen, da
sie nicht aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Die gegenwärtige Praxis in
Deutschland in diesem Bereich bringt Behördenvertreter anscheinend auch
dazu, zu glauben, dass es keine oder nur wenige deutsche Familien gibt, die
Lernen zu Hause praktizieren. Nur wenige Familien haben den Mut, in die
Öffentlichkeit zu gehen. Das ist bei der aktuellen Lage verständlich, aber
dadurch wird das Bild des Lernens zu Hause in der Öffentlichkeit durch
wenige Familien geprägt. Ich habe großes Verständnis für alle, die nicht
diesen Mut und die Energie aufbringen können, möchte aber hiermit auch
diesen Familien eine Stimme geben.
Durch meine Arbeit, die mich in Kontakt mit vielen Familien bringt, die
Lernen zu Hause praktizieren, bekomme ich Einblicke über die Vielfältigkeit
des Bildungsalltages in den einzelnen Familien und die große Bandbreite an
unterschiedlichen Herangehensweisen oder Umgangsweisen mit dem Lernen. Ich
möchte gerne diese Vielfältigkeit aufzeigen und darstellen, dass sich
Familien nicht in die Schubladen der Vorurteile einordnen lassen, die ihnen
entgegengebracht werden.
Wenn Sie sich an der Studie beteiligen wollen, setzen Sie sich bitte mit mir
in Verbindung, ich schicke Ihnen dann den von mir erarbeiteten Fragebogen
zu. Ich bitte Sie, diesen auszufüllen und mir bis Ende Februar 2011
zuzuschicken. Ich werde selbstverständlich alle Daten anonym behandeln. Sie
können gerne auch daran teilnehmen, wenn Ihr Kind eine zeit lang zu Hause
gelernt hat und zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr schulpflichtig ist oder in
eine Schule geht. Selbstverständlich können auch alle Familien daran
teilnehmen, die nicht in Deutschland wohnen.
Falls für Sie etwas missverständlich sein sollte oder Sie Fragen dazu haben,
freue ich mich, wenn Sie sich deswegen mit mir in Verbindung setzen. Falls
Sie gerne noch ausführlicher über Ihre Erfahrungen berichten würden, können
wir auch gerne zusätzlich einen Interviewtermin vereinbaren.

Herzliche Grüße
Karen Kern
Winkelhofstrasse 19
88673 Deggenhausertal
07555-6799 5331
Karenkern7@googlemail.com

Montag, 1. März 2010

Notruf aus Bayern

Guten Tag!

Sie haben Kinder? Sie schicken diese ganz selbstverständlich in die Schule?
Überlegen Sie sich das gut.

In Deutschland wird der Schulzwang inzwischen mit einer Gewalt durchgesetzt, die nicht einmal aus der DDR berichtet wurde - und ansonsten allenfalls aus Nordkorea bekannt ist:
Schulzwang: Hubschraubereinsatz in Bayern

Wie auf dem Blog Eltern und Erziehen berichtet, wurde die "Fahndung" nach den zwar unbeschulten, aber durch ihre Mutter und andere Kundige unterrichteten Kindern nicht nur unter Aufwand massiv veruntreuter Steuergelder betrieben, sondern diese auch mit Gewalt durch das sich selbst für zuständig befundene Jugendamt ihrer Freiheit beraubt. Ein rechtskräftiger Gerichtsbeschluß liegt nicht vor:
Eltern und Erziehen

Das Netzwerk Bildungsfreiheit, ein privat getragener Verein, berichtet seit Jahren über derartige Mißbrauchsfälle und Übergriffe staatlicher Stellen. Die Presse schweigt meistens, so daß auf Veröffentlichungen kleinerer Zeitungen ausgewichen werden muß:
www.erlanger-kurier.de

Leider ganz und gar nicht professionell informieren verschiedene Websites über Bildungsmöglichkeiten, die in Deutschland (noch) nicht möglich sind, weil Politiker dies verhindern:

www.bildungsblogs.de

www.bildungspflicht-statt-schulzwang.de

Zeigen Sie den Politikern, die eine unglaubliche Menschenverschmutzung zum Schaden junger Menschen betreiben, die schwarze Karte (oder war das die rote?):

www.menschenverschmutzung.de

Eine Bitte noch: Speichern Sie diese Mail, sichern Sie diese. Und wenn irgend möglich, senden Sie diese an Freunde und Bekannte weiter. Eine bessere Welt ist machbar. Wie nicht, sehen wir jeden Tag. Wie doch, fällt uns allen immer wieder ein. Manches davon ist machbar: Sammeln wir Freunde, packen wir es gemeinsam an. Es ist unsere Welt:

www.selbsteigentum.de

Herzliche Grüße

Ihr Familienvater

Stefan Sedlaczek


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Mittwoch, 27. Januar 2010

Deutsche Homeschool-Familie erhält politisches Asyl in den USA!

Bahnbrechende Entscheidung der US-Gerichtsbarkeit

Familie Romeike aus Bissingen floh 2008 vor der in Deutschland immer noch üblichen Verfolgung durch die Behörden in die USA und beantragte dort politisches Asyl. Ihrem Antrag wurde nach einer Anhörung in Memphis, Tennessee, am 26. Januar 2010 stattgegeben. Aus der Urteilsbegründung:
„Die Rechte, die hier verletzt werden, sind grundlegende Menschenrechte, und kein Land hat ein Recht, sie zu verletzen... Homeschooler sind eine bestimmte gesellschaftliche Gruppe, und die deutsche Regierung versucht sie zu unterdrücken... Die Familie hat eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung... daher hat sie Anspruch auf Asyl .... und das Gericht gewährt Asyl.“

Michael Donnelly, Anwalt der „Homeschool Legal Defense Association“ äußerte sich zufrieden über den Ausgang des Verfahrens. „Diese Entscheidung erkennt endlich an, dass deutsche Homeschooler eine gesellschaftliche Gruppe sind, die von einer westlichen Demokratie verfolgt werden. Es ist peinlich für Deutschland, denn ein westliches Land sollte grundlegende Menschenrechte achten, und dazu gehört der Erlaubnis für Eltern, ihre eigenen Kinder großzuziehen und zu bilden... Wir hoffen, dass Deutschland nach dieser Entscheidung aufhören wird, Homeschooler zu verfolgen.“
Auch das deutsche Netzwerk Bildungsfreiheit (www.netzwerk-bildungsfreiheit.de) geht davon aus, dass diese Entscheidung eine Liberalisierung der deutschen Rechtssprechung zur Folge haben wird. "Diese Entscheidung verdeutlicht dem Rest der Welt, dass der deutsche Staat hier außerhalb des für westliche Staaten üblichen Standards agiert... Die Entscheidung für Romeikes ... ist eine ernste Warnung an die deutschen Behörden, ihre Vorgehensweise zu ändern und die Elternrechte zu respektieren. Wir hoffen, dass die Entscheidung ein deutliches Signal an die Behörden in Deutschland sendet, rasch etwas zu ändern!”

Homeschool-Mutter Dagmar Neubronner (www.bildunginfreiheit.de) rief Eltern dazu auf, sich im Interesse aller Kinder für Bildungsfreiheit einzusetzen, von der das gesamte deutsche Bildungssystem nur profitieren werde: "Solange es kein Entrinnen vor dem Besuch deutscher Schulen gibt, werden diese nicht grundlegend besser werden - Monopolrechte sind nie gut für die Qualität."